Was ist ein Etikett?
Ein Etikett ist eine bedruckte, selbstklebende Grafik, die ein Produkt oder einen Gegenstand kennzeichnet, informiert oder ordnet. Bei einem Sticker ist das Design selbst das Produkt. Ein Etikett dagegen unterstützt den Artikel, auf dem es klebt, deshalb stehen klare Infos an erster Stelle.
Was macht ein Etikett zum Etikett?
Das Oxford Dictionary definiert ein Label als „ein kleines Stück Papier, Stoff, Kunststoff oder ähnliches Material, das an einem Gegenstand befestigt ist und Informationen darüber gibt“. In der Klebstoffbranche sind Etiketten funktional: Sie kennzeichnen, markieren oder informieren über ein Produkt oder einen Gegenstand. Das Design zählt, aber klare Infos gehen vor.
Etiketten werden meist:
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für Verpackungen, Produktkennzeichnung oder Logistik verwendet
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auf Bögen oder Rollen geliefert, nicht als Einzelstücke
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für schnelles Anbringen gemacht, von Hand oder per Maschine
Was Etiketten vermitteln
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Produktnamen und Branding
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Zutatenlisten oder Nährwertangaben
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Anleitungen, Warnhinweise oder gesetzliche Angaben
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Barcodes und Tracking-Daten
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Infos zur Organisation oder zum Bestand für Lagerung, Sortierung oder Logistik
Bei Etiketten steht die Funktion an erster Stelle. Sie müssen gut lesbar, einfach anzubringen und haltbar genug für die Lebensdauer des Produkts sein. Mehr dazu unter Was ist der Unterschied zwischen einem Etikett und einem Sticker?
Typische Einsatzzwecke für Etiketten
Etiketten kommen in fast jeder Branche zum Einsatz. Typische Beispiele:
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Produktkennzeichnung: Namen, Zutaten und Nährwertangaben, zum Beispiel auf Flaschenetiketten und Glasetiketten
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Funktion: wiederverschließbare Etiketten, Barcodes, QR-Codes und Inventaretiketten, siehe Barcode-Etiketten
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Dekoration und Personalisierung: dekorative Details auf Produkten oder Verpackungen
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Branding und Marketing: Logos, Slogans und Werbeinfos, siehe Brand Labels
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Logistik und Lager: Sendungsverfolgung, Verpackung und Bestandsverwaltung in Lager und Versand
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Sicherheit und Vorschriften: Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitssiegel
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Organisation: klare Kennzeichnung von Gegenständen
Unternehmen setzen auf Etiketten für ihre Verpackungen und einen einheitlichen Markenauftritt.
Woraus ein Etikett besteht
Etiketten haben dieselben Grundschichten wie Sticker, aber Materialien und Finishes sind auf Verpackungen, Lesbarkeit und schnelles Anbringen ausgelegt.
1. Finish (oberste Schicht)
Die Schutzschicht über dem Druck. Finishes für Etiketten sind dünner und flexibler als bei Stickern, damit sich Etiketten gut an Verpackungen anpassen und schnell anbringen lassen.
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Lack (glänzend oder matt): leichter Schutz, kostengünstig, üblich bei Produktetiketten
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Laminat (glänzend oder matt): stärkerer Schutz gegen Wasser, Öl, Chemikalien und Abrieb
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Unbeschichtet: keine Schutzschicht, für trockene Waren, Etiketten mit kurzer Lebensdauer oder wenn vor allem der Preis zählt
Mehr dazu unter Was ist der Unterschied zwischen Lack und Laminat?
2. Design (Druckschicht)
Das gedruckte Design und die Infos. Die meisten Etiketten werden in CMYK oder Pantone gedruckt, für genaue und einheitliche Farben. Auf transparenten, metallischen oder speziellen Materialien kommt weiße Tinte zum Einsatz, für Deckkraft, Kontrast und Lesbarkeit.
Etiketten enthalten oft:
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Produktinfos
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Zutaten und Nährwerte
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Barcodes oder QR-Codes
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Gesetzlich vorgeschriebene Symbole
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Sicherheitshinweise
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Chargennummern und Daten
Spezielle Veredelungen wie Spotlack oder Folie können dazukommen, um das Branding hervorzuheben oder wichtige Infos zu betonen.
3. Material (Basisfolie)
Das Basismaterial bestimmt Look, Flexibilität und Haltbarkeit des Etiketts. Gängige Materialien:
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PP (Polypropylen)
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PE (Polyethylen)
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PET (Polyethylenterephthalat)
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Papier, für den Innenbereich, trockene Waren oder kostengünstige Etiketten
Jedes Material hat andere Stärken, Umwelteigenschaften und Einsatzzwecke. Etikettenmaterialien sind meist dünner und flexibler als Stickermaterialien, damit sie sich glatt auf Verpackungen anbringen lassen und beim schnellen Etikettieren funktionieren. Sieh dir unsere Etikettenmaterialien an.
4. Klebstoff
Ein Haftklebstoff, passend zu Oberfläche und Umgebung ausgewählt.
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Hi-Tack: starker Klebstoff für strukturierte, gewölbte oder niederenergetische Oberflächen
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Permanent: der Branchenstandard mit mittlerer Klebkraft, für die meisten Verpackungs- und Produktetiketten
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Low-Tack (ablösbar): Klebstoff mit geringer Klebkraft für temporäre oder neu positionierbare Etiketten
Manche Einsätze brauchen spezielle Klebstoffe, zum Beispiel tiefkühlgeeignete oder lebensmittelechte Rezepturen.
5. Trägerpapier
Die Schicht, die den Klebstoff abdeckt, bis du das Etikett anbringst. Etiketten werden meist auf Bögen oder Rollen geliefert, zum Anbringen von Hand oder per Maschine. Material, Stärke und Trennbeschichtung des Trägerpapiers werden passend zur Produktion und Anbringung gewählt. Die Begriffe erklären wir im Wörterbuch.
Zusammenfassung
Etiketten sind funktionale Klebeprodukte, die Produkte und Verpackungen kennzeichnen, ordnen und wichtige Details vermitteln. Klare Infos sind ihr Zweck, und sie werden von kleinen Firmen genauso genutzt wie von großen Unternehmen. Bestell sie als Etiketten auf Rolle oder Etiketten auf Bogen.
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